WASTRA-PLAN

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Anlegedalben Graal-Müritz

Problemstellung

An der Seebrücke des Seeheilbades Graal-Müritz entstanden infolge der Sturmflut von 03./04.11.1995 erhebliche Schäden - insbesondere an den Anlegedalben am Brückenkopf.

Die Nutzung der Brücke für Fahrgastschiffe war seitdem nicht mehr bzw. nur sehr eingeschränkt möglich. Die beschädigten und unbrauchbar gewordenen Dalben wurden entfernt.

Mit der Entscheidung der Gemeinde zur Wiederaufnahme des Schifffahrtsbetriebes - auch anläßlich der Herstellung einer "Seeverbindung" zur Internationalen Gartenbauaustellung IGA 2003 Rostock - stand die Wiederherstellung der Anlegemöglichkeit zur Aufgabe.

Technische Lösung

Die Wiederherstellung der Anlegemöglichkeit erfolgte durch die gleichmäßige Platzierung von je drei stählernen Einzelpfahldalben der Stahlgüte S 355 J2H auf der West- und Ostseite des ursprünglichen Anlegebereiches der Brücke.

Der seit 1993 von 3,5 auf ca. 5,0 m angestiegenen Wassertiefe und dem statischen Erfordernis geschuldet wurden die 18 m langen Pfähle (762 x 25 mm) auf eine Tiefe von - 14,30 m gerammt.

Die mit Korrosionsschutz versehenen Pfähle wurden überdies mit den notwendigen Festmach- und Reibeelementen ausgestattet.

Der "Schuttle"-Betrieb zur IGA konnte plangemäß aufgenommen werden.

Projektdaten

Auftraggeber: Gemeinde Ostseebad Graal-Müritz
Planung: WASTRA-Plan

Datenblatt - Anlegedalben Graal-Müritz

Download Anlegedalben Graal-Müritz

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