WASTRA-PLAN

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Sicherung der Deponie Körkwitz - Schutzdamm für den Baggersee

Problemstellung

Die Deponie Körkwitz - mit bis zu 8 m mächtigen Ablagerungen aus Siedlungs- und Industrieabfällen - grenzt u.a. an einen Kiessand-Tagebau mit betriebsbedingter Grundwasserabsenkung (- 4 m HN). Schadstoffbelastetes Deponiesickerwasser konnte unkontrolliert in die angrenzende Umgebung austreten.

Zudem wäre es bei Wiedereinstellung der natürlichen Grundwasserspiegellage nach Stilllegung des Tagebaues zu einem Einstau von ca. 80.000 m³ Abfällen industriellen Ursprungs gekommen.

Sowohl der unkontrollierte Austritt kontaminierten Deponiesickerwassers aus dem zum Teil offenen Deponiekörper als auch die Gefahr einer Kontamination des zukünftigen Baggersees durch den eingestauten Abfall waren durch geeignete technische Maßnahmen zu minimieren.

Technische Lösung

Die abschottung des Deponiekörpers gegenüber dem zukünftigen Baggersee erfolgte mit einem gegen die Schüttkante der Deponie lagenweise aufgebauten Damm aus bindigem Erdstoff, der 1 m in den Geschiebemergeluntergrund einbindet.

Der Grundwasserzustrom auf die Nordflanke der Deponie wurde durch eine Anstromdränage gefaßt.

Bild: Herstellung der Anstromdränage
Die Abdichtung der Deponieoberfläche erfolgte durch eine 1,0 m mächtige, lagenweise verdichtete Schicht aus geringdurchlässigem bindigen Erdstoff, die von einer Rekultivierungsschicht überdeckt wurde.


Bild: Randwall nach Fertigstellung

Bild unten: Schnitt Randwall

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