Knotenausbau Mühlendamm / Neue Warnowstraße
Aufgabenstellung
Das Integrierte Verkehrskonzept der Hansestadt Rostock sieht vor, östlich der Altstadt die Neue Warnowstraße als wichtige Nord-Süd-Verbindung innerhalb des inneren Tangentenrings zu errichten.
Der erste Bauabschnitt im Bereich Ernst-Barlach-Straße, Mühlendamm mit der Anbindung der Neuen Warnowstraße bis an den Fischerbruch stellt einen wesentlichen Baustein innerhalb des innerstädtischen Straßennetzes dar und dient als Grundvoraussetzung für das B-Plan-Gebiet "Östlich der Stadtmauer".
Die verkehrs- und medientechnische Erschlileßung des zukünftigen Wohngebietes war bei der Planung der Anlagen perspektivisch zu betrachten. Deshalb wird u.a. im Mühlendamm ein neues Brückenbauwerk mit vorgelagertem Wehr errichtet, um den städtebaulichen Aspekt des vorgesehenen Gewässernetzes zukünftig realisieren zu können.
Der erste Bauabschnitt im Bereich Ernst-Barlach-Straße, Mühlendamm mit der Anbindung der Neuen Warnowstraße bis an den Fischerbruch stellt einen wesentlichen Baustein innerhalb des innerstädtischen Straßennetzes dar und dient als Grundvoraussetzung für das B-Plan-Gebiet "Östlich der Stadtmauer".
Die verkehrs- und medientechnische Erschlileßung des zukünftigen Wohngebietes war bei der Planung der Anlagen perspektivisch zu betrachten. Deshalb wird u.a. im Mühlendamm ein neues Brückenbauwerk mit vorgelagertem Wehr errichtet, um den städtebaulichen Aspekt des vorgesehenen Gewässernetzes zukünftig realisieren zu können.
Planungsrahmen
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Aufgrund der verkehrstechnisch notwendigen Verschiebung des Knotenbereichs ca. 10 m in östliche Richtung wird das hier abgebildete Wasserbecken überbaut, wobei durch eine sehr ungünstige Baugrundschichtung mit extrem heterogenen Auffüllungen sowie unterlagernder Muddeschicht im Warnowtal erst ab ca. - 6 m HN tragfähige Sande anzutreffen sind. Daneben ergeben sich durch Hochwasserschutzvorgaben der Landesbehörden sowie extrem beengte Bauverhältnisse durch Bestandsanlagen (Straßenbahntrasse, Bebauung) weitere Anforderungen, die höchste Ansprüche an Planungs-, Koordinierungs- und Bauqualität stellen. |
| Neben den erforderlichen Tiefgründungen der Verkehrsflächen der Neuen Warnowstraße auf ca. 520 vermörtelten Rüttelstopfsäulen und des darüber auszulegenden Tragwerks aus hochstabilen Geogitterbahnen (Bild rechts) sind bei der Baudurchführung auch Aspekte der Munitionserkundung und -freigabe sowie archäologische Untersuchungen zu berücksichtigen. Um den Mühlendamm als eine der Hauptverkehrsadern auch während der Bauphase leistungsfähig zu erhalten, ist eine bauzeitliche Umfahrung konzipiert worden, die eine wirtschaftliche Lösung zwischen Bauzeit und Aufwendungen darstellt. |
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Projektdaten
| Auftraggeber: | RGS Rostocker Gesellschaft für Stadterneuerung, Stadtentwicklung und Wohnungsbau mbH EURAWASSER Nord GmbH Rostock |
| Planung: | HOAI 1996, § 56/1 LP 2-8; § 56/2 LP 2-8; Aufstellung Verkehrskonzeption, örtliche BÜ § 57, Koordinierung der Umverlegung, Erweiterung Medienleitungen, SiGeKo |
Datenblatt - Knotenausbau Mühlendamm
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Download Knotenausbau Mühlendamm |
Bildergalerie
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